Tipps für den Holzeinkauf

Die Bearbeitung ist für viele Hobbybastler und auch für die professionellen Handwerker mit viel Spaß und kreativem Geschick versehen. Das Material bietet an sich viele Möglichkeiten, um sich kreativ auszuleben. Bei seinen handwerklichen Tätigkeiten muss man jedoch ganz explizit auf das eingekaufte Grundmaterial achten.

Die Qualität und auch die Beschaffenheit der Rohware bezogen auf den späteren Einsatzbereich sind hierbei auschlaggebend. Sollten die gewünschten Parameter hier nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten des Werkstücks übereinstimmen, so kann die gesamte Arbeit nach dem Holzeinkauf schwierig werden. Der nachfolgende Beitrag zeigt wesentliche Tipps bei dem Einkauf von Holz auf.

Holz kann man in 6 verschiedene Arten einteilen gem. Farbe:

  • weißlich : Ahorn, Birke, Hainbuche, Linde, Pappel, Tanne
  • gelblich: Fichte, Esche, Douglasie
  • grünlich: Pockholz
  • rötlich: Birnbaum, Eibe, Erle, Kiefer, Kirschbaum, Lärche
  • bräunlich: Eiche, Nußbaum, Plantane, Rotbuche, Rüster
  • schwärzlich: Mooreiche, Wenge, Ebenholz

1. Tipp: Nehmen Sie eine gründliche Materialplanung vor

Bevor man ein Vorhaben in die Planung umsetzt, sollte man für sich genau durchplanen, welches Material man genau in welcher Anzahl benötigt. Auch sind Materialwerte für den Holzverschnitt mit einzuplanen. Wägen Sie für sich die Materialbeschaffenheit ab, die sie benötigen und wählen Sie sehr genau die Holzart aus, die Sie verwenden möchten. Nicht jedes Holz ist für jede Arbeit gemacht.

2. Tipp: Das genaue Nachmessen ist wichtig!

Alle Hölzer sind Naturmaterialien, die in ihrer Form aufquellen oder aber wieder zusammenschwinden. Planen Sie diese Materialeigenschaft Ihres Vorhabens dingend mit ein und messen Sie in diesem Kontext ganz genau nach. Bei der Verlage von Parkett beispielsweise kann zu viel Materialverwendung ein Aufspringen bedeuten und zu wenig Material ein lose werden der Balken implizieren. Beide Möglichkeiten sind weder schön, noch im nahhinein einfach zu beseitigen, ohne das komplette Material wieder hoch zunehmen und neu verlegen zu müssen.

3. Tipp: Kaufen Sie keinen Abfall!

Sollten Sie bei einem Holzhändler Holz entdecken, dass Schwarzschimmel angesetzt hat, so kann man getrost den Laden wieder verlassen. Das Holz wurde falsch gelagert und darf auf keinen Fall in den eigenen 4 Wänden verbaut werden. Hierbei gilt, Finger weg! Man sollte sich das Material bevor man es kauft, ganz genau ansehen und sich ausschließlich für qualitativ gutes Material entscheiden.

4. Tipp: Für die Farbe sollte der Käufer zuständig sein!

Für die Farbe des Holzes muss alleine der Käufer Sorge tragen. Währenddessen also Holz, das schwarz verfärbt ist, außen vorgelassen werden sollte, kann man bläuliches Holz schon durchaus noch kaufen. Denn hier liegt nur ein einfacher Bläuepilz vor, der nicht schädlich ist, weder für das Material noch für die Atemwege des Menschen.

5. Tipp: Für die Farbe sollte der Käufer zuständig sein!

Für die Farbe des Holzes muss alleine der Käufer Sorge tragen. Währenddessen also Holz, das schwarz verfärbt ist, außen vorgelassen werden sollte, kann man bläuliches Holz schon durchaus noch kaufen. Denn hier liegt nur ein einfacher Bläuepilz vor, der nicht schädlich ist, weder für das Material noch für die Atemwege des Menschen.

6. Tipp: Auch bei Trocknungsrissen, Abstand!

Auch bei Rissen sollte bei dem Kauf von Holz Achtung angesagt sein. Denn Trocknungsrisse können unter Umständen das komplette Material unbrauchbar machen, da die Stabilität nicht mehr gegeben ist. Wenn man solches Holz zum Verbauen für Möbel kaufen möchte, sollte man sich das auch mehrfach überlegen, da diese Risse rein optisch nicht schön aussehen.

7. Tipp: Verbogenes Material ist unbrauchbar.

Da Holz, wie bereits erwähnt ein Naturmaterial ist und arbeitet, können sich Kurven und Wölbungen entwickeln. Hier stellt sich die Frage, inwiefern man solche Latten etc. dann überhaupt verbrauchen kann. Schnell kommt man hierbei zu der Erkenntnis, dass man es nicht benötigen kann und schneidet maximal die verdrehten Teile ab. Das heißt man kann nicht das gesamte Material nutzen. In Summe macht der Kauf solchen Materials dann auch keinen Sinn.

8. Tipp: Hölzer mit Ästen – Vorsichtig sein!

Holz, dass Locheinkerbungen aufweist, muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Für das Bauen von Möbelstücken kann es optisch sehr sinnvoll sein. Man sollte sich jedoch, wenn man das Holz für statische Zwecke nutzen möchte aber beispielsweise Gedanken über die Langzeitwirkung machen. Denn diese Löcher und Einkerbungen können sich unter Umständen ziemlich negativ auswirken. Auch ist es bei besonders kleinen Materialien, wie Leisten nicht funktional, denn diese Löcher können optionale Sollbruchstellen bedeuten.

9. Tipp: Harzflecken machen meistens Arbeit!

Nadelhölzer tendieren dazu zu harzen. Harzflecken sorgen für Arbeit, denn man kann die Stellen nicht einfach so überstreichen. Auch hier sollte man sich überlegen, ob es sinnvoll ist, solches Material mit Harzflecken zu kaufen.

10. Tipp: Allzu naturnah muss Holz auch nicht sein.

Holz mit sogenannten Holzkanten, das bedeutet beispielsweise in einer Leimholzpatte befindet sich noch Rinde, ist schlicht schlecht verarbeitet. Wer es urig und naturbelassen mag, kann es kaufen. Es sollte dann jedoch dringend auch zum eigentlichen Zweck passen.

11. Tipp: Wenn gehobelt drauf steht, sollte das Holz auch gehobelt sein!

Holz, das als gehobelt verkauft wird, sollte auch entsprechend glatt sein. Es fällt immer wieder insbesondere bei Angebotsware auf, dass die Oberflächen aber meist deutlich rau sind. Hierbei würde Ihnen zusätzliche Arbeit entstehen, denn Sie müssten nachhobeln. Andernfalls wäre keine ordentliche Oberfläche generierbar.

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