Lenins Zug: Die Reise in die Revolution
S. FISCHER
EUR 25,00
Die Reise in die RevolutionGebundenes BuchIn "Lenins Zug. Die Reise in die Revolution" erzählt die große britische Historikerin Catherine Merridale fulminant die Geschichte der berühmtesten Zugfahrt der Weltgeschichte, an deren Ende das Zarenreich unterging und die Sowjetunion entstand. Als 1917 der Erste Weltkrieg endlos zu werden drohte, beschloss die deutsche Regierung, den Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin nach Russland zu schmuggeln - nicht ahnend, dass Lenins Fahrt im plombierten Waggon in die weltstürzende Oktoberrevolution münden würde. Spannend schildert sie eine Welt, die wir sonst nur aus Spionageromanen kennen: Agenten in teuren Hotels, Diplomaten auf glattem Parkett, debattierende Exil-Revolutionäre in verrauchten Cafés - und draußen auf den Straßen St. Petersburgs marschieren die streikenden Fabrikarbeiter. Sie sind es, die Lenin schließlich jubelnd in einem Meer roter Fahnen in St. Petersburg empfangen. Tag für Tag beschreibt Catherine Merridale den Sog der Ereignisse und die Träume und Taten der Menschen, die sie in Gang setzten oder von ihnen mitgerissen wurden. Eine grandiose Erzählung, die den Moment einfängt, als Lenin triumphierte - und eine neue, blutige Ära begann, die für Europa und die Welt bis heute nicht ganz vergangen ist.
Der Kreml: Eine neue Geschichte Russlands
FISCHER Taschenbuch
EUR 12,99
Iwans Krieg: Die Rote Armee 1939-1945
FISCHER Taschenbuch
EUR 9,95
Im Zug hinter Brest
EDITION digital
„Kannst du so etwas ausziehn wie ein Hemd, das in die Wäsche muss? Ich verspreche dir: Nie ist das vorbei für mich!“ Die dreizehnjährige Britta Bindseil, genannt Strippe, kehrt von großer Fahrt zurück nach Bregenow in der Mark, und alles ist anders. Es war, in den Siebziger Jahren, die Zeit der Freundschaftszüge, und das quirlige Mädchen, das in seinem ablegenen Ort dafür gesorgt hatte, dass die Langeweile unter den Kindern und Jugendlichen nicht um sich griff, durfte dabei sein. Gläubig und mit offenem Herzen nimmt sie alles begeistert auf, was ihr begegnet und was man ihr erzählt, zumal ihre Freunde so denken wie sie: alles soll schön und gut werden, und Freundschaft ist etwas Heiliges, ohne Falsch und Hintergründigkeit, die Oberfläche eben. Dabei ist sie ein Mensch wie andere auch, mit Hoffnungen und Sehnsüchten, mit Lachen und Traurigsein. Es wird lange brauchen, bis Britta die Welt der falschen Ideale zu durchschauen lernt, länger, als dieses Buch Seiten hat. Vielleicht kann ihr der Leser dabei helfen.LESEPROBE:„Ich!“, sagte Britta fest.„Du?“ Er verzog den Mund, drohte in sein Gelächter auszubrechen, aber es war nur ein Ansatz. „Du kannst das gar nicht, dich können wir nicht haftbar machen! Gut gemeint, aber da macht das Gesetz nicht mit. - Übrigens gut, deine Wandzeitung, wir müssen uns mal bei Gelegenheit unterhalten. Und nun geht schon, macht draußen weiter.“In diesem Moment wurde Britta von einer unbändigen Sehnsucht nach Dagmar ergriffen.Wie konnte ich mich nur so lange Zeit nicht um sie kümmern? dachte sie. Ach Dagmar ...Sie beschloss, noch am Nachmittag in die Kreisstadt zu fahren.„Aber wenn du wüsstest! Ich sitze wie auf Kohlen hier. Denkst du, das ist ein Vergnügen? Tag für Tag abgestandene Krankengeschichten! Und was du alles zu hören kriegst! Die eine ist eifersüchtig, denkt, ihr Mann treibt sonst was zu Hause. Am liebsten will sie sich scheiden lassen ... Und dabei kommt er jeden Besuchstag mit Blumen. Ich seh schon kommen, dass ich ihr den Kopf zurechtrücken muss ... Weißt du, einer, dem du nun absolut nichts Schlechtes zutraust! - Bei der anderen ist es nun schon das fünfte Kind, und jedes Mal so schwer ... Sie müsste morgen dran sein. Na, ich muntere sie schon auf. Gestern Nacht, weißt du, war hier was los. Du hörst doch, wie sie die Treppen hoch und runter flitzen! Kaiserschnitt. Bluttransfusion. Die Schwestern sagen ja nichts, aber du kriegst es doch mit, das hat sie etwas mitgenommen.
Lenin... The Train [Dänemark Import]

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Lenins Zug: Die Reise in die Revolution
S. FISCHER
EUR 25,00
Die Reise in die RevolutionGebundenes BuchIn "Lenins Zug. Die Reise in die Revolution" erzählt die große britische Historikerin Catherine Merridale fulminant die Geschichte der berühmtesten Zugfahrt der Weltgeschichte, an deren Ende das Zarenreich unterging und die Sowjetunion entstand. Als 1917 der Erste Weltkrieg endlos zu werden drohte, beschloss die deutsche Regierung, den Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin nach Russland zu schmuggeln - nicht ahnend, dass Lenins Fahrt im plombierten Waggon in die weltstürzende Oktoberrevolution münden würde. Spannend schildert sie eine Welt, die wir sonst nur aus Spionageromanen kennen: Agenten in teuren Hotels, Diplomaten auf glattem Parkett, debattierende Exil-Revolutionäre in verrauchten Cafés - und draußen auf den Straßen St. Petersburgs marschieren die streikenden Fabrikarbeiter. Sie sind es, die Lenin schließlich jubelnd in einem Meer roter Fahnen in St. Petersburg empfangen. Tag für Tag beschreibt Catherine Merridale den Sog der Ereignisse und die Träume und Taten der Menschen, die sie in Gang setzten oder von ihnen mitgerissen wurden. Eine grandiose Erzählung, die den Moment einfängt, als Lenin triumphierte - und eine neue, blutige Ära begann, die für Europa und die Welt bis heute nicht ganz vergangen ist.
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Im Zug hinter Brest
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„Kannst du so etwas ausziehn wie ein Hemd, das in die Wäsche muss? Ich verspreche dir: Nie ist das vorbei für mich!“ Die dreizehnjährige Britta Bindseil, genannt Strippe, kehrt von großer Fahrt zurück nach Bregenow in der Mark, und alles ist anders. Es war, in den Siebziger Jahren, die Zeit der Freundschaftszüge, und das quirlige Mädchen, das in seinem ablegenen Ort dafür gesorgt hatte, dass die Langeweile unter den Kindern und Jugendlichen nicht um sich griff, durfte dabei sein. Gläubig und mit offenem Herzen nimmt sie alles begeistert auf, was ihr begegnet und was man ihr erzählt, zumal ihre Freunde so denken wie sie: alles soll schön und gut werden, und Freundschaft ist etwas Heiliges, ohne Falsch und Hintergründigkeit, die Oberfläche eben. Dabei ist sie ein Mensch wie andere auch, mit Hoffnungen und Sehnsüchten, mit Lachen und Traurigsein. Es wird lange brauchen, bis Britta die Welt der falschen Ideale zu durchschauen lernt, länger, als dieses Buch Seiten hat. Vielleicht kann ihr der Leser dabei helfen.LESEPROBE:„Ich!“, sagte Britta fest.„Du?“ Er verzog den Mund, drohte in sein Gelächter auszubrechen, aber es war nur ein Ansatz. „Du kannst das gar nicht, dich können wir nicht haftbar machen! Gut gemeint, aber da macht das Gesetz nicht mit. - Übrigens gut, deine Wandzeitung, wir müssen uns mal bei Gelegenheit unterhalten. Und nun geht schon, macht draußen weiter.“In diesem Moment wurde Britta von einer unbändigen Sehnsucht nach Dagmar ergriffen.Wie konnte ich mich nur so lange Zeit nicht um sie kümmern? dachte sie. Ach Dagmar ...Sie beschloss, noch am Nachmittag in die Kreisstadt zu fahren.„Aber wenn du wüsstest! Ich sitze wie auf Kohlen hier. Denkst du, das ist ein Vergnügen? Tag für Tag abgestandene Krankengeschichten! Und was du alles zu hören kriegst! Die eine ist eifersüchtig, denkt, ihr Mann treibt sonst was zu Hause. Am liebsten will sie sich scheiden lassen ... Und dabei kommt er jeden Besuchstag mit Blumen. Ich seh schon kommen, dass ich ihr den Kopf zurechtrücken muss ... Weißt du, einer, dem du nun absolut nichts Schlechtes zutraust! - Bei der anderen ist es nun schon das fünfte Kind, und jedes Mal so schwer ... Sie müsste morgen dran sein. Na, ich muntere sie schon auf. Gestern Nacht, weißt du, war hier was los. Du hörst doch, wie sie die Treppen hoch und runter flitzen! Kaiserschnitt. Bluttransfusion. Die Schwestern sagen ja nichts, aber du kriegst es doch mit, das hat sie etwas mitgenommen.
Lenin... The Train [Dänemark Import]

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